Feuerwehr St. Georgen im Attergau


Der Veranstalter des diesjährigen 6-Bezirke-Jugendlager ist das Bezirksfeuerwehrkommando Vöcklabruck gemeinsam mit der die FF. St. Georgen im Attergau.
Hier dürfen wir dir - liebes Jungfeuerwehrmitglied - einen kleinen Einblick in die Geschichte sowie interessante Fakten der Feuerwehr St. Georgen geben.

Die Feuerwehr Sankt Georgen blickt auf eine sehr lange Geschichte zurück. Die ersten Löschhilfen noch vor Gründung der ersten Feuerwehr in St. Georgen waren die einfachen Geräte der Marktkommune in ihrem Markt-Feuerlösch-Requisiten-Depot, dem Vorläufer des alten Hauptfeuerwehrhauses.
Als Geräte bis dahin dienten unter anderem die aus dem Jahre 1797 stammende Kommunespritze sowie kleinere Geräte, wie Leitern, Löscheimer, Feuerhaken und Ölfackeln. Im Jahre 1872 hat sich in St. Georgen schließlich eine Anzahl von Männern zusammengetan und die erste Feuerwehr der Pfarre gegründet.
Heute, 145 Jahre später, umfasst die Mannschaft der FF St. Georgen 80 Mann, die mit ihren 5 Fahrzeugen (RLF-A, TLF-A, KLF, KRF-S und KDO) den Pflichtbereich der Marktgemeinde St. Georgen sowie die Westautobahn von Seewalchen bis Oberwang betreuen. Unterstützung im Pflichtbereich erhalten sie von den Freiwilligen Feuerwehren Alkersdorf, Kogl und Thalham-Bergham.
Die äußerst aktiven Mitglieder werden im Jahr zu ca. 180 Einsätzen gerufen und erweitern ihr Wissen und Können bei 50 Übungen und Schulungen jährlich. Auch die fleißige Jugendgruppe trifft sich wöchentlich, um sich gemeinsam auf die Aufgaben im Feuerwehrdienst vorzubereiten.
Im Jahr 2011 wurde das Technical Rescue Team gegründet, welches sich auf die Menschenrettung nach Verkehrsunfällen spezialisiert hat. Das Team konnte bei nationalen und internationalen Bewerben bereits tolle Platzierungen erzielen. Seit 2012 wird das härteste Radrennen Europas, das Race Around Austria, in St. Georgen gestartet. Dabei müssen die Athleten alleine oder im Team die grenznahen Straßen rund um Österreich auf einer Strecke von 2.200 Kilometern und 30.000 Höhenmetern ohne Pause bestreiten. Auch einige Mitglieder der FF St. Georgen haben sich dieser enormen Herausforderung schon zweimal gestellt.
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