Feuerwehr-Jugendlager St. Georgen i.A. 2017


Der alternde George Bernhard Shaw hat im Rückblick auf seine Jugendzeit kritisch hinterfragt, warum der Mensch die Jugend in einem Alter bekommt, in dem er nichts davon hat.
Dazu kann ich nur feststellen, dass dem weltberühmten Dramatiker zu seiner Zeit leider noch nicht bewusst sein konnte, wie positiv und sinnvoll sich die Feuerwehrjugend heutzutage entwickelt hat und darstellt.

Sinnvolle Freizeitgestaltung, Spaß miteinander zu haben, Erlernen von Fähigkeiten und Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit, das Schaffen und Leben von Kameradschaft, die Bildung von Teamgeist und die Förderung der sozialen Kompetenz sind nur einige Schlagworte, die mit der Jugendarbeit in unseren Feuerwehren verbunden ist. Dass so nebenbei auch Allgemeinwissen und spezielle Grundbegriffe des Feuerwehrwesens vermittelt werden, streicht die Bedeutung der Arbeit mit jungen Menschen in der Feuerwehr noch deutlicher hervor.

Der Bezirk Vöcklabruck hat in der Feuerwehrjugendarbeit eine besondere Bedeutung. Über 1100 Jugendliche werden jedes Jahr angeleitet, betreut und gefördert und es werden regelmäßig hervorragende Leistungen beim Wissenstest, bei den Bewerben im Bezirk, aber auch bei Landes- oder Bundesbewerben erbracht.
Dies ist nur auf Grund einer engagierten, verantwortungsvollen und gut organisierten Arbeit in den Feuerwehren und im gesamten Sachgebiet Jugendarbeit möglich.

Im Juli 2017 sind 6 Feuerwehrbezirke mit ihren Jugendgruppen zu Gast in St. Georgen i. A. und es laufen die Vorbereitungsarbeiten bereits auf Hochtouren. Das Bezirksfeuerwehrkommando Vöcklabruck und die Verantwortlichen der FF St. Georgen i.A. sind bemüht, ein abwechslungsreiches Programm mit viel Spaß, Spannung und Action zusammenzustellen, sodass der Aufenthalt im Attergau unvergessliche Eindrücke bei allen Teilnehmern hinterlassen wird.

Ich bedanke mich bei allen, die beim Zustandekommen dieses „Mega-Events“ mitarbeiten und wünsche unseren Gästen kameradschaftliche und ereignisreiche Tage, aber vor allem prachtvolles Wetter!

Dr. Martin Gschwandtner
Bezirkshauptmann
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